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BUCHHOLZER GRÜN

GROSS BUCHHOLZ | HANNOVER

HANNOVER I GELADENER WETTBEWERB 2018


saboArchitekten BDA waren zum Realisierungswettbewerb Buchholzer Grün | Groß Bucholz Hannover eingeladen um Konzepte für zwei Mehrfamilienhäuser und eine Reihenhausspange zu erarbeiten.


Zwei Mehrfamilienhäuser - Wohnungsgrössen und Grundrisse weitestgehend vordefiniert mit geringem Umfang zur Variation. Augenmerk liegt neben der Ausgestaltung der inneren Erschliessungsbereiche daher auf dem äusseren Erscheinungsbild der Gebäude. Um den vordefinierten Anforderungen an Grössen des geförderten Wohnungsbaus Rechnung tragen zu können wird vorgeschlagen, den nördlichen Baukörper zum Anger West tiefer als das südlich angrenzende Gebäude auszuführen. Gliederung der Fassaden und Anordnung der Fensteröffnungen finden sich an beiden Gebäuden als verbindendes Gestaltungselement wieder, Loggien und Materialreliefs segmentieren das Gesamtvolumen in unterschiedliche Ebenen der Tiefe als primäre und sekundäre Fassadenelemente. Den gestellten Anforderungen an geschlossene Fensterbrüstungen wird vollumfänglich Rechnung getragen, ohne liegende Fensterformate verwenden zu müssen, die die Fassade horizontal zergliedern und zerschneiden. Innerhalb der vordefinierten Tektonik der Fassade fügt sich das Fenster harmonisch und dennoch zurückhaltend ein, so dass alle Fassadenansichten weitestgehend einheitlich ausgeführt werden können und keine Vorder- oder Rückseiten die Folge sind. Innerhalb dieser Tektonik sind die Loggien als gemauerte Balkone eingefügt und bilden eine Variation des sich wiederholenden Fensterelementes. Die Eingangsbereiche sind innerhalb dieser Struktur als eingezogenes und wettergeschütztes Element ablesbar und verzichten auf applizierte, vorgestellte Einhausungen. Als Reminiszenz an die im Stadtbild vorzufindende Bebauung der 30er Jahre werden weisse Fensterelemente vorgeschlagen, die mit dem roten Fassadenkliniker harmonisieren und fern jeder Mode zum zeitlosen Charakter der Gebäude passen. Aufgrund der geschlossenen Brüstungsfelder aus Sichtmauerwerk kann auf zusätzliche Absturzsicherungen oder Blindfelder verzichtet werden, was wiederum den monolithischen Gesamteindruck der Fassade unterstreicht.

DACHAUFSICHT

ERDGESCHOSSPLAN

MFH GRUNDRISS OG

ANSICHT STRASSE

SCHNITT

SCHNITT

ANSICHT SEITE

ANSICHT SEITE

GRUNDRISSE MODUL KLEIN

GRUNDRISSE MODUL GROSS

SCHNITT LÄNGS B

SCHNITT LÄNGS A

EINGANG

WOHNEN

ANSICHT STRASSE

ANSICHT GARTEN

Ein Reihenhaus - lang und schmal mit einem Stellplatz für das Auto im Haus, in der Reihung ablesbar und mit Anbindung an den Garten. So lauten stichwortartig die gestellten Anforderungen. Konzeptionelle Überlegung ist es, ein Grundmodul als kleinen Haustyp A zu entwerfen, das sich durch räumliche Ergänzungen zum grösseren Haustyp B erweitern lässt. Ziel ist es, die Häuser unabhängig von der Grösse durchgängig identisch zu gestalten, um ein einheitliches Bild zu schaffen. Strassenseitig untergliedern vertikale Fugen die Volumen, in den Rücksprüngen angeordnete Eingangsbereiche sind geschützt und gut ablesbar aufzufinden. Gartenseitig differenzieren sich die Volumen durch Staffelungen in den Dachgeschossen voneinander, um die Ablesbarkeit der Häuser zu ermöglichen als auch das Gesamtvolumen zu gliedern. Um im Erdgeschoss als bevorzugter Nutzungsebene für Eingang, Küche und Essen sowie Wohnen und Gartenzugang zusätzlich ein Auto unterzubringen, ist das Haus partiell als Split-Level organisiert. Über Halbgeschosse werden die Nutzungen über Ebenen verteilt, so dass trotz der teils gegensätzlichen Anforderungen ein horizontales Durchwohnen mit räumlicher Anbindung an den Garten ermöglicht wird. Über der höhenoptimierten Garage mit angeschlossenem Abstell- und Hausanschlussraum im Erdgeschoss ist strassenseitig die Küche platziert. Über wenige Stufen treppt sich das Niveau von dort zum räumlich und sichtbar angeschlossenen Wohnraum ab. Die angegliederte und zum Gartenniveau erhabene Terrasse treppt sich zum Garten ebenfalls über wenige Stufen ab, die zum Sitzen und Verweilen einladen und eine wahrnehmbare Differenzierung zwischen Garten und Bebauung schaffen. Die erhörte Anordnung des Wohnraumes ermöglicht es, dass darunter liegende Geschoss optional als Erweiterung zum Haustyp B als vollwertigen Aufenthaltsraum mit Tageslicht zu nutzen und über einen Patio an den Garten anzubinden. Diese Ebene kann durch die angeschlossene Sanitärzelle sowohl als Elternbereich als auch für Gäste oder Familienmitglieder mit eigenem Aussenbereich genutzt werden. In den Obergeschossen befinden sich - abhängig vom Haustyp - Kinder- und Elternzimmer mit Tageslichtbad, das in der Fuge sicht- und vor Einblicken von aussen geschützt angeordnet ist. Im räumlichen Versatz oberhalb des Wohnbereiches wird je nach Haustyp ein zusätzlicher Raum auf der Zwischenebene angeboten, der für Gäste oder auch als offenes Arbeitszimmer genutzt werden kann. Optional kann eine Teilunterkellerung erfolgen, die im Gegensatz zur herkömmlichen Ausführung als Split-Level mit geringerem Flächenbedarf und Aufwand verbunden ist.

PIKTOGRAMME REIHENHAUS