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AIV WORKSHOP

VISIONEN FÜR DAS GLOCKSEEGELÄNDE HANNNOVER

WORKSHOP MAI 2010 I AUSSTELLUNG IN DER BAUVERWALTUNG


Städtebauliche Visionen für eine künftige Nutzung des ÜSTRA-Areals

Glocksee - so lauten Aufgabenstellung und Zielsetzung dieser Arbeit.

Wenngleich das heutige Werksgelände der ÜSTRA aktuell nicht zur Disposition steht, so stellen die zentrale Innenstadtlage des Areals und die

Anbindung an den Grünraum für die nähere Zukunft einen wichtigen Um-gestaltungsschwerpunkt innerhalb der gesamtstädtischen Planung

der Stadt Hannover dar.


Das Gebiet befindet sich in der innerstädtischen Rahmenplanung verzeichnet,

die im Vorfeld als Grundlage der Innenstadterneuerungsmaßnahmen

Hannover City 2020 entwickelt wurde. Das Areal befindet sich im nord-westlichen Bereich der Calenberger Neustadt und wird im Süden durch die Königsworther Straße und im Norden durch die Ihme und den dahinter liegenden Bremer Damm begrenzt. Den westlichen Abschluss markiert die Leine, die sich im äußersten nordwestlichen Bereich mit der Ihme vereint. Der östliche Rand ist gefasst durch die Wohnquartiere an der Wilhelmshavener Straße sowie der Theodor-Krüger-Straße.


Die ursprüngliche Calenberger Neustadt, einst als Stadterweiterung zum mittelalterlichen Siedlungskern von Hannover entstanden, wurde durch die Wiederaufbauplanungen nach dem 2. Weltkrieg durch breit angelegte Verkehrsachsen im besonderen am Leibniz-ufer durch den Cityring von der östlich gelegenen Altstadt abgeund angebracht. Ziel ist es, die Calenberger Neustadt nachhaltig zu stärken, dem neu entstehenden Quartier eine urbane Ausprägung zu verleihen und eine innere stadträumliche und stadtteilprägen-de Zusammengehörigkeit und Verzahnung herzustellen.


Die Strategie besteht in der Ausbildung einer neuen kraftvollen Stadtkante zur Ihme - im Kontrast zu den auf der gegenüberliegenden Uferseite liegenden großmaßstäblichen Baumassen des Heizkraftwerkes und des Ihme- Zentrums. Diese neue Stadtkante zeigt sich baulich als zeichenhaft ablesbare städtebauliche Figur, die übergreifend Bezug zu den bestehenden Gebäudefragmenten der Verwaltungssolitäre der 50er Jahre und der Glockseebebauung nimmt, sich aus dieser Formensprache entwickelt und diese gleichzeitig integriert.


Desweiteren werden diese Fragmente um neue Gebäude mit entsprechender Kubatur ergänzt, so daß eine zusammenhängende Struktur und eine innere Logik innerhalb der Gesamtfigur entsteht. Zwei Hochpunkte an der Spinnereistraße sollen den Übersprung über den Verkehrsraum hinweg herstellen, zudem die Leinebrücke über die Ihme nach Linden markieren. Zwei äußere niedrigere Gebäudestreifen fassen höhere mehrgeschossige Gebäude ein, die durch ihre Lage zueinander interessante Zwischenräume bilden.